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EQUITUM ULTIMORUM

Schwester_Hedwig_von_Besale





Schwester Hedwig von Besale

Hedwig von Besale, geborene Richiloe, entstammt dem deutschen Zweig einer kleinen, im Ursprung, französischen Landadelsfamilie.

Nach dem verfrühten Tot ihrer Mutter, wuchs sie ohne weibliche Vorbilder auf dem Landgut ihres Vaters auf. Dieser, komplett überfordert mit der Erziehung einer jungen Dame,beschloss das Kind in fähigere Hände zu geben. So wurde Hedwig zu ihrem zehnten Geburtstag mit dem fast zwanzig Jahre älteren Herbert, Freiherr von Besale, vermählt.

Das Ehepaar zog schon nach wenigen Wochen in Richtung Osten, an den Nürnberger Hof. Nach der langen, anstrengenden Reise, musste sich die junge Hedwig mit den Tücken des Stadtlebens auseinandersetzen. Auch am Hof musste sich das Mädchen behaupten. Zwischen dem Spott, den Intrigen und offener Feindseligkeit der anderen Damen, fand Hedwig in wenigen Monaten erstaunlich schnell ihren Platz in der Hierarchie des Hofes. Ihr Gatte, Herbert, Freiherr von Besale, interessierte sich nicht für seine kindliche Braut. Er bevorzugte statt ihrer die Gesellschaft von reiferen, erfahrenen Frauen. Demnach war Hedwig sich selbst überlassen und genoss mehr Freiheiten als der Rest der Hofdamen.

Schon nach wenigen Jahren allerdings, wurde der Freiherr von Besale von dem Gatten einer seiner Liebhaberinnen auf frischer Tat erwischt. Dies führte zu einem improvisierten Duell, indem Herbert das Leben lassen musste. Plötzlich alleine und in einer erneut feindseligen und immer noch teilweise fremden Umgebung, flüchtete sich die vierzehn Jährige Hedwig mit Hilfe einer treuen Freundin ins Regensburger Kloster des Ordo Sanctae Mariæ Magdalenæ de poenitentia, Orden der Schwestern der Hl. Maria Magdalena von der Buße oder auch Magdalenerinnen genannt. Anfangs sehr zu ihrem Widerwillen widmete sich die junge Frau dem Leben nach den Regeln des Hl. Augustinus. Sie wurde als Novizin aufgenommen und nach Jahren des Studiums zur Nonne eingekleidet. Sie fand Gefallen an dem Studium der Heilkunst und der Kräuterkunde. Auch das kopieren der Schriften, obwohl seltener, wurde zu einer ihrer Aufgaben.

Als sie das zwanzigste Lebensjahr erreichte, reiste Schwester Hedwig in das Magdalenerinnen Kloster in Speyer um dort ihre Studien fortzusetzen. Während ihres Aufenthalts begegnete sie Sarah von Grötzingen, die auf ihrer Reise mehrere Tage dort nächtigte. Beide Frauen verbrachten viele Stunden miteinander im Garten des Klosters, die sie mit langen Gesprächen füllten. Sarah von Grötzingen besagte auf der Suche nach einem Lehrmeister zu sein, der ihrem Schützling, Horst, die Kunst der Heilung nahe legen sollte. Daraufhin entschied sich, die für das monastische Leben etwas zu Abenteuer-lustige Hedwig, das Kloster zu verlassen. Mit dem Segen der Äbtissin, begleitete sie Markgraftochter Sarah von Grötzinngen und schloss sich dem Ordo Equitum Ultimorum als Heilkundige und Lehrerin an. Seit her wandert sie im Gefolge der Ritter Sir Markus von Grötzingen und Sir Renard von Löwenstein mit und übernimmt die Verantwortung für die medizinische wie auch die Seelsorge des Ordens.




















© René Augustin
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